PENDELN - Die Kräfte des Unbewussten nutzen
Es war wieder einer dieser Zufälle..............Ich war bei Freunden auf Besuch und genau dann erschien die Frau, die schon seit langem versprochen hatte, einmal den Sitzplatz auspendeln zu wollen, weil die Dame des Hauses immer Rückenweh hatte, wenn sie in einer gewissen Ecke gesessen hatte.
Fasziniert beobachtete ich wie die Pendlerin ziemlich schnell herausfand, wo man nach Möglichkeit nicht hinsitzen sollte. Es war wie ein Floh im Ohr...............immer wieder musste ich an dieses Erlebnis denken. Ich besorgte mir also ein Stück farbiges Garn und.....den Ehering hatte ich ja immer zur Hand. Das grundsätzliche - nämlich den Pendel zu fragen, welches seine positive/negative Schwingung sei hatte ich an jenem Tag mitgekriegt. Das Pendel wollte sich nicht drehen, wie ich es sonst immer gesehen hatte - es bequemte sich aber sich von vorne nach hinten und seitwärts zu bewegen.
"Heisse ich Jonathan ?" ........ ein scheues "nein" bahnte sich an.
"Heisse ich Antonia ?" .......fröhlich schlug der Pendel von vorne nach hinten und zurück.
Ich verlegte die Experimente auf Lebensmittel.
"Ist es gut für mich, Orangen zu essen ?" Ein klares Nein......... Was soll denn das, Orangen sind doch gesund. Dann aber erinnerte ich mich daran, dass ich Orangen zwar sehr gerne esse, dann aber meistens ein unangenehmes Gefühl im Unterbauch bekomme. Vielleicht ertrage ich sie nur abends nicht ? Also stelle ich die Frage anders.
"Darf ich am morgen Orangen essen ?" Der Pendel sagte sowas zwischen ja und nein und ich interpretierte es als "Du darfst aber mit Mass !" Aha.......ich gebe zu, Masshalten beim Essen ist für mich des öfteren schwierig........Darauf versuchte ich es mit Datteln, verschiedenen Nüssen und die Antwort war klar. Das meiste mit Mass und hin und wieder etwas halt einfach nicht. Werde versuchen mich daran zu halten......... ABER......eigentlich weiss ich ja selber, dass mir Nüsse am Abend nicht bekommen, dasselbe gilt für Schokolade. Sollte es also doch wahr sein, dass wir alle Weisheit schon in uns haben - uns aber nicht die Zeit und Mühe nehmen darauf zu hören ?
Während dieser Zeit bin ich auf die Schüssler Salze gestossen - was lag also näher als Schüssler Salze im Blindtest zu finden wenn ich grad mal ein kleines gesundheitliches Problem hatte. Natürlich habe ich vorher 2 Bücher zum Thema gelesen - leider lerne ich sehr langsam.....viel zu langsam für mein Naturell :-/ Irgendwie finde ich es toll erst zu pendeln und dann das Resultat zu überprüfen. Meistens ist die Wahl goldrichtig.
Allerdings stellte ich fest, dass ich am morgen früh die wenigsten Fehlergebnisse bekomme, denn natürlich teste ich vorwärts, rückwärts und blind und wenn ich nicht immer auf dasselbe Resultat komme breche ich die Übung ab und - ich möchte es nicht verschweigen - leise Zweifel kamen auf. Ist das wohl doch alles Habakuk oder bin ICH einfach nicht fähig dazu ?
Da erzählte mir mein Coiffeur eines Tages, wenn er oder seine Familie ein gesundheitliches Problem hätten, würden sie sich an einen Pendler wenden. WAS ??????? Ich war ganz Ohr. Ja, dieser würde herausfinden welche homöopatischen Mittel nötig wären und es hätte noch immer geholfen. Meine Neugier kannte keine Grenzen mehr und da mein vierbeiniger Freund an sowas wie einer Allergie litt, machte ich die Probe aufs Exempel. Das war nicht ganz billig und leider blieb auch das Resultat aus..........aber wer will denn schon 100% Erfolg erwarten - das gibts halt einfach nicht.
Seit einiger Zeit war ich im Besitz der Adresse einen älteren Dame , die in meiner näheren Umgebung wohnt und pendelt. Ich hatte einen Termin bei einem Arzt, der unter anderem mit EAV (Elektroakupunktur nach Dr. Voll) und Dunkelfeld- Mikroskopie arbeitet und da schien mir die Gelegenheit günstig, die Pendlerin zu testen und es danach - vielleicht - vom Arzt bestätigt zu bekommen. Ich fühlte mich nicht krank, wollte mich aber einmal einem totalen Untersuch stellen, wenn auch nicht durch die traditionelle Medizin.
Bei der Dame mit dem Pendel fühlte ich mich sofort wohl. Ich wollte von ihr wissen, wie sie zu diesem "Hobby" gekommen sei und wir unterhielten uns über Gott und die Welt. Am Schluss bat ich sie mir doch bitte meine Gesundheit auszupendeln. Sie holte ihr handgeschriebenes Büchlein und pendelte mich von oben bis unten durch. Ich sei gesund wie ein Fisch, meinte sie am Schluss und sie wünsche mir, dass das weiterhin so bleibe. Auf meine Frage, was die Konsultation koste sagte sie "nichts" - aber wenn ich je auch einmal so etwas tun würde, solle ich nur wenig - etwa Fr. 30.- - dafür verlangen. Das wäre dann für meinen Zeitaufwand.
Mit gemischten Gefühlen verliess ich das Haus - dachte mir - zu schön, wenn der Arzt mir diese Diagnose bestätigen würde..........
Kaum konnte ich den Tag erwarten, diese Elektroakupunktur an mir ausprobieren zu lassen. Vom Blutuntersuch mit der Dunkelfeld-Methode hatte ich schon von einer Bekannten gehört, die es mir als "halbes Wunder" geschildert hatte. Der Arzt unterhielt sich längere Zeit mit mir - unter anderem kam auch das Amalgam in den Zähnen zur Sprache. Das würde wohl ein Problem sein............ (....obwohl mein Zahnarzt da ganz anderer Meinung ist..........) Ein kleines Blutströpfchen aus meinem Ohr wurde unters Mikroskop gelegt und gleich darauf erschien auf dem Bildschirm des Computers folgendes:

Der Arzt schien sichtlich erfreut und da ich natürlich gerne mehr darüber wissen wollte, vorallem wie denn so ein Bild auch aussehen könnte, wenn es mit der Gesundheit nicht gut bestellt sei, zeigte er mir ein Blutbild eines kranken Menschen. Ich war geschockt.
Für die Elektroakupunktur wurden um die 120 Akupunkturpunke, die sich an Händen, Füssen und im Gesicht befinden mit einem Gerät und kleinsten Mengen von Strom überprüft, wobei das Resultat jeweils gleich am Bildschirm angezeigt wurde. Es war für mich als medizinischen Laien sofort ersichtlich ob der jeweilige Punkt gut oder weniger gut testete. Ich weiss nicht, wer von uns beiden mehr begeistert war - der Arzt weil er eine Patientin vor sich hatte, die von seiner Arbeit so fasziniert war oder ich, die ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Arztpraxis als den interessantesten Ort der Welt empfand.
Am Schluss spickte der Computer 4 Punkte heraus, die nicht optimal waren, aber laut Arzt vernachlässigt werden durften, da ich ja keine Beschwerden hatte. Was er nicht begreifen konnte war, dass meine vielen Amalgamzähne sein Computerprogramm nicht in helles Entsetzen versetzten. Er holte den Biotensor und eine ganze Palette von Amalgamkonzentraten - von schwach bis sehr stark. Diese pendelte er an mir aus (und damit schliesst sich der Kreis wieder...........) vom ersten bis zum letzten - ich reagierte überhaupt nicht auf Amalgam ! Der Arzt verstand die Welt nicht mehr und ich war seeeeehr froh, mit meinen Amalgamzähnen weiterleben zu können, weil sie mich offensichtlich nicht stören. Allerdings hat mir mein Zahnarzt, das letzte Mal keine Amalgamfüllung mehr gemacht, aber meine Fragen diesbezüglich zu beantworten hatte er gar keine Lust.
Kurz............ich bin wirklich GESUND WIE EIN FISCH !!!!!!! und natürlich pendle ich weiter ;-)
Dieses Abenteuer begann 2001 - inzwischen bin ich meiner Sache sicherer geworden. Ich spüre, wenn ich nicht in der Lage bin seriös zu pendeln - ich habe jede Menge verblüffter Rückmeldungen und ich finde das alles viel spannender als andere Aktivitäten. Und ich arbeite daran, eines Tages Dinge zu spüren und dafür kein Hilfsmittel mehr zu benötigen.
Literatur zum Thema:
IBSN
3-7787-3754-6
ISBN
3-930944-02-2